| Nieobecne / Abwesende - Tanz-Musik-Theater | ||
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Inszenierung/Choreographie/Darstellung: Bettina Rutsch
„Nieobecne/Abwesende“ to tytul nowej dwujezycznej inscenizacji Bettiny Rutsch – tancerki i literaturoznawcy, która jawi się pod znakiem współpracy z polsko-niemiecką piosenkarką Jolą Wolters oraz w klimacie spotkania z polską liryką i muzyką. Wspólnie z kontrabasistą Guido Bleckmannem, pianistą i gitarzystą Arne Wiegandem oraz designerem światła Dominykiem Salengą obie artystki kreują labirynt gry w przypływach i odpływach ról i przemiennych tożsamości. Obrazy o zagadkowości snu trafiają na trzeźwą rzeczywistość i niczym w nieskończoności walca dojście wydaje się równie niemożliwe jak odejście …
Premiera programu odbędzie się w sobotę, 17.4.2010 r. o godz. 20 w foyer operowym teatru w Duisburgu. Bilety w cenie 14,60 € / ulgowe 9 €, rezerwacja i sprzedaż pod numerem telefonu: 0203/3009-100 i telefaksu: 0203/3009-210 albo pod adresem servicebuero@theater-duisburg.de; przedsprzedaż również we wszystkich punktach przedsprzedaży „NRW-Ticket” oraz na stronie www.theater-duisburg.de Kolejne spektakle dnia 20 i 21.4.2010 r. o godz. 20 w teatrze „Orangerie - Theater im Volksgarten” w Kolonii; informacje na stronie: www.bettinarutsch.de lub www.jolantawolters.de |
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| Stadttheater Duisburg, Fotos: Hildegard und Peter Brill | ||
| Orangerie-Theater Köln, Fotos: Caterina Maier | ||
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| P r e s s e | ||
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Die ständige Suche nach Halt "Nieobecne, Abwesende" vereint Polnisches und Deutsches, Tanz, Musik und Theater Gesungene Poesie und zeitgenössischer Tanz gingen am Samstag eine Liaison im Stadttheater ein. Bettina Rutsch zeigte der Öffentlichkeit ihr jüngstes Projekt Nieobecne/Abwesende. Inspiriert vom Gedicht "Labyrinth" der polnischen Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska arbeitete die Duisburger Choreographin und Literaturwissenschaftlerin mit der polnisch-deutschen Chansonsängerin Jola Wolters an einem lyrischen Tanztheaterstück, das die Machtlosigkeit und Orientierungslosigkeit sowie die ständige Suche nach Halt und Heimat des modernen Menschen beleuchtete und ganz nebenbei auch noch einen Beitrag zum Chopin‑Jubiläum lieferte. "Wir haben zwei Walzer von Frédéric Chopin mit drin" erklärte Bettina Rutsch den zufälligen Zusammenhang. Auch die gezielte Wahl der polnischen Texte und Lieder kann man als gelungenen Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr verstehen. Mit der Auswahl wollte man den Menschen hier die polnische Kultur näher bringen: "Viele Menschen im Ruhrgebiet haben polnische Wurzeln und wissen nur wenig darüber." Außerdem diene das deutsch-polnische Kunstprojekt als kreative Auseinandersetzung mit dem direkten Nachbarn. "Die Begegnung mit Jolanta Wolters und der gemeinsame Wunsch, ein Projekt zusammen zu machen, ließ mich auf die Texte stoßen" erinnerte sich Bettina Rutsch . Konsequent wurden die Lieder nur im Programmheft übersetzt, gesungen wurden sie im Original, mit der kräftigen, raumgreifenden, wunderschönen Stimme von Jola Wolters. Im Wechselspiel erfolgten die Tanzsequenzen, mit intensiver, aber sehr abstrakter Körpersprache im Stile des Ausdruckstanzes. Nicht alles erschloss sich da auf Anhieb. Jolanta Wolters lebt seit 14 Jahren in Duisburg. In Polen widmete sie sich schon früh ihrer Gesangskarriere, arbeitete mit bekannten Künstlern zusammen und gilt heute als eine der bekanntesten polnischstämmigen Chansonsängerinnen in Nordrhein-Westfalen. Sie singt auf Deutsch und auf Polnisch und kann als moderne Europäerin und Botschafterin der Kulturen verstanden werden. Auch Bettina Rutsch kann als Botschafterin der Künste betrachtet werden. In ihrem künstlerischen Schaffen stellt sie harmonische Verbindungen zwischen Literatur, Musik und Bewegung her. Ihre Choreographien wandeln gesprochene Worte in fließende Bewegungen des Körpers. Im vergangenen Herbst fingen die beiden Künstlerinnen mit der Recherche und der Gestaltung des Stücks an. Im Dezember schließlich stand das feste Gerüst. Seitdem wurden Details herausgearbeitet und fanden intensive Proben mit den Musikern Guido Bleckmann (Kontrabass, Percussion), und Arne Wiegand (Piano, Gitarre) sowie mit dem Lichtdesigner Dominyk Salenga statt. WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Duisburg, 19. April 2010
Polnischer Abend mit Bettina Rutsch Das war Zufall, dass der "polnische" Abend der vielfach bewährten Duisburger Tänzerin und Literaturwissenschaftlerin Bettina Rutsch in die Woche der polnischen Staatstrauer fiel. Ihr neuestes "Tanz Musik Theater" mit dem zweisprachigen Titel "Nieobecne/Abwesende" ging von polnischer Lyrik aus, nicht nur aus der Feder der Literatur‑Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska. Seit 1994 entwickelt Bettina Rutsch ihre Produktionen, und wer ihre Entwicklung verfolgt hat (die RP berichtete), der staunte über eine Aufführung, die trotz der oft rätselhaften Texte kaum noch hermetisch ist, deren poetische Klarheit aber nicht weiterer Worte bedarf, um verstanden zu werden. Da kommen die Darstellung, die Musik und nicht zuletzt der Tanz ins Spiel. Überflüssig zu betonen, dass diese Tänzerin längst eine eigene und unverwechselbare Synthese verschiedener Tanzstile von Ballett bis Butoh entwickelt hat. Ein Höhepunkt ist es, wenn Rutsch rezitierend und tanzend als "Der siebte Engel" von Zbigniew Herbert auftritt, "schwarz und nervös", mit einem Flügel. Das muss man erlebt haben! Überhaupt die sprechenden Kostüme, außerdem die kuriosen Requisiten wie ein Vogelkäfig und ein Umzugskarton, dem allerlei skurrile Gegenstände entnommen werden wie ein Stoffleguan, der auch mal mittanzen darf. Nicht zu vergessen die großartigen Mitstreiter: der Duisburger Kontrabassist Guido Bleckmann, der hochprofessionelle Lichtdesigner Dominyk Salenga, der Pianist und Gitarrist Arne Wiegand und nicht zuletzt die phänomenale, seit 14 Jahren in Duisburg lebende polnische Chansonsängerin Jola(nta) Wolters. RHEINISCHE POST Duisburg, 20. April 2010
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